361° MuseumVermittlung

Wir sind Teil von lab.Bode

Ein Bericht von Ann-Katrin Drews, Volontärin für Bildung im MGKS

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen ist eins von bald 21 Kunstmuseen in Deutschland, die am lab.Bode teilnehmen. In Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Deutschen Museumsbund e.V. und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung fördert die Kulturstiftung des Bundes das Programm.

Als Volontärin für Vermittlung treffe ich im Herbst 2017 zum ersten Mal auf meine neun Kolleginnen (kein großes i nötig, denn – soviel Klischee darf sein – in der Kunstvermittlung sind wohl überwiegend Frauen tätig) in den neuen Räumlichkeiten mitten im Bode-Museum, von der Architektengruppe raumlabor berlin entworfen. Im Laufe des zweijährigen Volontariats werden wir uns hier regelmäßig zum Denken, Austauschen, Brainstormen, Ausprobieren und Entwickeln zusammenfinden. Der Clip bringt Bewegung ins Ganze: 

Es geht darum, die Vermittlungsarbeit in Museen – sowohl im Bode-Museum als auch in unseren eigenen Häusern – zu stärken. Was ist der aktuelle Stand und wie könnte es weitergehen? Dieses Vermittlungsgefüge machen wir uns in den ersten Modulen bewusst. In Form von dreidimensionalen Mind Maps zum Beispiel, die wir mit Tape und Karteikarten auf Hockern entstehen lassen. Oder indem wir selbst Methoden ausprobieren, die hier in der Praxis stattfinden, z.B. aus dem „Dichter dran!“ – Workshop, wo persönliche Assoziationen („erinnert mich an“) mit den Objekten im Bode-Museum aufeinander treffen. Das lab.Bode ist ein Denk-und Erfahrungsraum. Unzählige Impulse durch Kunstvermittler aus verschiedensten Bereichen (z.B. Claudia Ehgartner aus dem Wiener mumok oder Philipp Rödel, der in Leipzig Jugendprojekte betreut) erweitern das Blickfeld. In den kommenden Monaten berichte ich hier weiterhin über meine Eindrücke und nächsten Schritte im Labor.

Interessiert am Projekt war auch Kulturredakteurin Regine Wenzel von der Siegener Zeitung.