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AKTUELLE NEUIGKEITEN


01.09.2016

Hartung, Tàpies, Mitscherlich und die Magie von St Gallen

Es gibt diese magischen Orte, an denen sich außergewöhnliche Dinge ereignen, die als herausragende kulturelle Leistungen in die Geschichte eingehen.

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Einer dieser Orte ist die von Franz Larese und Jürg Janett gegründete Erker-Galerie in St. Gallen. Bildende Künstler, Literaten, Philosophen und andere Denker trafen sich regelmäßig zu intensivem Gedankenaustausch und arbeiteten miteinander.

Diesem Gravitationszentrum für die Kunst der Nachkriegs-Moderne in der Schweiz widmet sich Ingeborg Kellnhofer mittels Bildern, Texten, Vortrag und Gespräch in einer multimedialen Spurensuche.

Kellnhofer betrachtet dabei insbesondere die Rubenspreisträger Hans Hartung und Antoni Tàpies, die neben beispielsweise Anna Eva Bergman, Alexander Mitscherlich, Margarete Mitscherlich, auch Friedrich Dürrenmatt oder Martin Heidegger und Theodor Adorno sowie vielen anderen zur „Erker-Familie“ gehörten. Die Veranstaltung gibt Einblicke in erstaunliche Kooperationen von Rede und Schrift.

Donnerstag, 01.09.2016 / 18.00 Uhr
Hartung, Tàpies, Mitscherlich und die Magie von St Gallen

Ausstellungsgespräch mit Ingeborg Kellnhofer

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17.08.2016

Das Poster „HELL (WIR HABEN KEIN WORT DAFÜR) GURU, a game by Giorgio Sadotti“ wird mit dem „Red Dot Award: Communication Design 2016“ ausgezeichnet.

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Das Plakat entstand für die gleichnamige Museumsausstellung des britischen Konzeptkünstler Giorgio Sadotti. Es wurde von der Frankfurter Agentur hauser lacour gestaltet, die seit Jahren den Designauftritt des Museums für Gegenwartkunst verantwortet. Hauser lacour-Mitarbeiter Alexander Katchko arbeitete dafür eng mit dem Künstler und der Druckerei zusammen. Die Realisierung übernahm LM-Druck aus Freudenberg im Siegerland. In mehrtägigen Sitzungen bewerteten die 26 Experten der Red Dot-Jury jede einzelne der zahlreichen Einreichungen live und vor Ort. Designer und Unternehmen aus insgesamt 46 Nationen nahmen in diesem Jahr am Award teil. Mit seiner Installation „HELL (WIR HABEN KEIN WORT DAFÜR) GURU, a game by Giorgio Sadotti“ lädt Sadotti den neutralen Museumsraum und seine funktionalen Elemente mit neuen Impulsen und Energien auf. Die Umsetzung des 1 x 1,40 Meter großen Plakats mit phosphorisierender Farbe auf Spiegel-PET-Folie adaptiert und visualisiert dieses Konzept. Das Plakat dient als Informationsmedium für die Ausstellung, gleichzeitig wird es zum Ausstellungsstück, indem es das Konzept des Künstlers aufgreift. Die Sieger werden am 4. November 2016 in Berlin geehrt. Red Dot stellt dann auch die prämierte Arbeit aus.
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8.7.2016

"Die Inspiration" heißt das Gemälde von Rubenspreisträgerin Maria Lassnig, das ab jetzt die Kunstsammlung unseres Hauses als Dauerleihgabe bereichert.

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2012, zwei Jahre vor ihrem Tod, hat es die österreichische Künstlerin gemalt, die spät die Wertschätzung für ihr malerisches Lebenswerk erhielt. 2002 bekam sie den Rubenspreis der Stadt Siegen verliehen. Bedeutende Museen weltweit zeigen heute ihre Arbeiten. Der Neuzugang "Die Inspiration" wurde von einem Privatsammler an das Musuem übergeben. Das Gemälde ist jetzt ausgestellt.
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10.07.2016

Die kreative Ferienkiste

Ferienspaß für Kinder ab 6 Jahren!

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Mit Lupe, Fernrohr oder Taschenlampe erforscht ihr die ausgestellten Kunstwerke. Anschließend werdet ihr im Museumsatelier selbst kreativ. Und immer zu Beginn öffnet sich die „Kreative Ferienkiste“. In ihr versteckt sich das Thema des Tages, das ihr erraten müsst.

Jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr.
Anmeldung unter Tel: 0271 - 405 77 10.
Der Materialbeitrag pro Termin beträgt 4,50€.

Die Termine und Themen:

Freitag, 15.07.16: Stempeln, Drucken und Gestalten.

Freitag, 22.07.16: Action - Malen mit Krach! Wir machen Musik und sprühen, spritzen oder klecksen.

Freitag, 29.07.16: Magische Bilder auf Zauberpapier. Mit einfachen Gegenständen entwerfen wir Fotogramme.

Freitag, 05.08.16: Geheime Spuren im Museum. Wir begeben uns auf die Suche nach versteckten Zeichen.

Freitag, 12.08.16: Auf der Jagd nach dem springenden Punkt. Was sich mit einem Punkt alles machen lässt.

Freitag, 19.08.16: Wolkenbilder. Wir bauen einen Woken-Guckkasten.

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01.08.2016

Freier August: Eintritt frei!

Am kommenden Donnerstag heißt es das letzte Mal „Eintritt frei“ im August - gratis dazu gibt es zwei öffentliche Führungen:

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Um 12.30 die "Kunstpause" und um 18:00 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung von "Hans Hartung und die Fotografie".

Auf zwei Etagen ist ganz viel spannende Kunst zu entdecken: Die Fotografien von Hans Hartung liefern einen schönen Einblick in die Werkstattpraxis des ersten Rubenspreisträgers. Maria Lassnigs Spätwerk kann jetzt durch die neue Leihgabe „Die Inspiration“ aus dem Jahr 2012 vertiefend betrachtet werden. Daneben sind Werkgruppen aller Rubenspreisträger ausgestellt.

Geöffnet an allen Donnerstagen von 11 bis 20 Uhr.

Der "Freie August" wird ermöglicht durch die Sparkasse Siegen.

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6.5.2016

Sammlung online

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen wird 15 Jahre alt - als Geschenk für unsere Besucherinnen und Besucher zeigen wir ab jetzt unsere Kunstschätze online - los geht es unter "Ausstellungen & Sammlung".

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11.05.2016

Bis 2 Uhr nachts im Museum

Studierende der Universität Siegen veranstalten die zweite lange Nacht im Museum für Gegenwartskunst.

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Keine öden Monologe! Mit Art + Talk, Performance + Poetry, Live Music + DJ Set, Eat + Drink wollen Studierende der Universität Siegen das Publikum ins Museum locken. Die Studierenden aus den Studiengängen Kunst und Kulturwissenschaften reizt die Möglichkeit, sich selbt kreativ und aktiv einzubringen. Das Museum unterstützt sie nach Kräften. Im Zentrum steht die Fotoausstellung "Verlagerungen" des Künstlerduos Andrea Robbins/Max Becher.

Weitere Infos: www.facebook.com/dienachtimmgk

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3. Mai 2016

Polke auf Reisen

Die Siegener Werkgruppe „Strahlen Sehen“, 2006/2007 von Sigmar Polke (1942-2010) befindet sich zurzeit auf Ausstellungstournee in Venedig.

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Der Palazzo Grassi präsentiert aktuell die erste Polke-Retrospektive in Italien. Gezeigt werden bis zum 6. November rund 90 Werke aus internationalen Museen, von denen viele in Zusammenhang mit Polkes zahlreichen Aufenthalten in der Lagunenstadt stehen. Die Leihgabe aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg repräsentiert die Werkgruppe der Linsenraster-Bilder, die aus Polkes Spätwerk herausragen.
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06.03.2016

Verdienstkreuz für B. Lambrecht-Schadeberg

Die Mäzenin und Stifterin Frau Barbara Lambrecht-Schadeberg wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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Im Rahmen einer Feierstunde im Schloß Bellevue zeichnete Bundespräsident Joachim Gauck am Montag, 7. März 2016 die Mäzenin und Mitgesellschafterin der Krombacher Brauerei, Frau Barbara Lambrecht-Schadeberg, mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse aus. Er würdigte damit ihr "vorbildliches soziales und kulturelles Engagement".

Das Engagement von Barbara Lambrecht-Schadeberg ist vielfältig. 1997 gründete sie u.a. die Peter Paul Rubens-Stiftung, die durch ihre Erträge den Betrieb des Museums für Gegenwartskunst finanziert. Als Mäzenin stellt sie ihre bedeutende Kunstsammlung der "Rubenspreisträger der Stadt Siegen" dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung und macht sie somit der Öffentlichkeit zugänglich.

Erst im Oktober letzten Jahres war es Dank eines vorbildlichen Zusammenwirkens zwischen der Siegener Stifterin und den öffentlichen Körperschaften (Land NRW, LWL, Kreis Siegen-Wittgenstein, Stadt Siegen, Sparkasse Siegen) gelungen, die Zukunft des Siegener Museums für Gegenwartskunst zu festigen, indem das Stiftungskapital der Peter Paul Rubens-Stiftung aufgestockt wurde.

Weitere Informationen zum Engagement von Barbara Lambrecht-Schadeberg.

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17.2.2016

Niele Toroni erhält den 13. Rubenspreis der Stadt Siegen

Eine fünfköpfige Fachjury einigte sich am 15 Februar 2016 auf den in Paris lebenden Maler und Konzeptkünstler als neuen Preisträger.

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In der Begründung der Jury heißt es: „In Anerkennung seines konsequenten Lebenswerkes geht der 13. Rubenspreis 2017 an den 1937 im Tessin geborenen Schweizer Künstler Niele Toroni. Bekannt wurde der Konzeptkünstler, der seit 1959 in Paris lebt und arbeitet, durch seine in regelmäßigen Abständen aufgetragenen einfarbigen Pinselabdrücke, die die malerischen Mittel auf ein Minimum reduzieren und gleichzeitig in den Raum hinein öffnen.” Der renommierte Kunstpreis wird seit 1957/58 vergeben und ist mit 5200 € dotiert. Im Sommer 2017 wird die Preisverleihung im Rahmen einer Festsitzung des Rates der Universitätsstadt Siegen vollzogen. Anschließend wird die Preisträgerausstellung im Museum für Gegenwartskunst Siegen eröffnet.
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24.02.2016

Für Menschen mit Demenz

Ab März 2016 bietet das Museum für Gegenwartskunst einmal monatlich die „Museums-Momente“ an; das Angebot richtet sich an Menschen mit Demenz und ihre Begleitpersonen.

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Das Bedürfnis nach Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe geht mit einer Demenz nicht verloren. Im Gegenteil – Kunst, Kultur und Musik können Schlüssel zur emotionalen Welt von Menschen mit Demenz sein. Sie benötigen nur eine besondere Form der Kommunikation. Das sinnliche Erlebnis steht bei diesen Führungen im Vordergrund. In aller Ruhe können die Besucher die Kunstwerke erfahren, sich austauschen und über persönliche Eindrücke und Erlebnisse berichten. In dem nicht alltäglichen Umfeld und in der besonderen Atmosphäre des Museums sollen so glückliche Momente entstehen, so dass sich Menschen mit Demenz angenommen und wertgeschätzt fühlen und einen Zugang zu ihren kreativen Potenzialen bekommen.

Diese Museumsbesuche, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz abgestimmt sind, werden ab März 2016 im Siegener Museum für Gegenwartskunst angeboten. Der Termin ist jeweils am ersten Mittwoch im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr. Die Gruppenpreis für eine Gruppe von max. 6 Demenzkranken (Eintritt, Führung, Bewirtung) ist 65 Euro, für Einzelbesucher (1 Demenzkranker, 1 Begleitung) 11 Euro. Anmeldungen unter Telefon 0271/4057710.


***
Schirmherr: Bürgermeister der Stadt Siegen, Steffen Mues. Kooperationspartner: Caritasverband Siegen-Wittgenstein mit dem Demenz-Servicezentrum, Diakonisches Werk Bethanien, Stiftung Diakoniestation Kreuztal, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie in Südwestfalen sowie das Marienheim Siegen. Die Museums-Momente werden von der Stadt Siegen gefördert.

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06.12.2015

Einweihung: Das erweiterte Museum mit Tag der offenen Tür (Nikolaus)

Am Sonntag, 6, Dezember feiert das Museum mit einem Tag der offenen Tür die Einweihung seiner neuen Räume.

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Nach 15 Monaten Umbauzeit präsentiert sich das Museum größer und schöner denn je zuvor. Mit einer feierlichen Eröffnung und einem Programm für die ganze Familie wird gefeiert. Sonderführungen, Artdating der jungenkunstfreunde oder eine Siebdruckstation sind nur einige der zahlreichen Programmpunkte. Und für alle gibt es heiße Siegerländer Waffeln. Am Tag der offenen Tür ist der Eintritt frei!

Zu Einweihung des erweiterten Museums am 6.12. ab 12.00 Uhr laden wir herzlich ein.

Es sprechen:
Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen
Dr. Eva Schmidt, Direktorin
Barbara Lambrecht-Schadeberg, Stifterin
Dr. Johann Peter Schäfer, Vorsitzender des Freundeskreises

Das vollständige Programm finden Sie unter Termine.

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15. Oktober 2015

Museum reich beschenkt

Dank eines vorbildlichen Zusammenwirkens zwischen Stifterin Barbara Lambrecht-Schadeberg und den öffentlichen Körperschaften Land, LWL, Kreis Siegen-Wittgenstein und Stadt Siegen sowie Sparkasse Siegen ist es gelungen, die Zukunft des Museums zu sichern. Diese gute Nachricht wurde heute Mittag in einer Pressekonferenz bestätigt.

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Nach der Devise „Ihr ein Drittel, ich zwei Drittel“ hat Barbara Lambrecht-Schadeberg die fünf öffentlichen Hände motiviert, gemeinsam mit ihr das Stiftungskapital der Peter Paul Rubens-Stiftung, von dessen Verzinsung das Museum lebt, aufzustocken. Zugleich hat sie sich unwiderruflich verpflichtet, ihre herausragende Sammlung von derzeit 190 Werken der Rubenspreisträger der Stadt Siegen – soweit nicht schon geschehen – der Peter Paul Rubens-Stiftung spätestens von Todes wegen zum dauernden Verbleib im Museum für Gegenwartskunst zu schenken. Ein großer Tag für das Museum und alle Kunstfreunde in Siegen, Siegen-Wittgenstein sowie ganz Südwestfalen!
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16.5.2014

Am Sonntag ganztägig freier Eintritt!

Denn es ist wieder Internationaler Museumstag.

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Unter dem generellen Motto "Sammeln verbindet" rückt auch das Museum für Gegenwartkunst Siegen seine Sammlung ins Licht. Ein Glanzlicht bilden die Gemälde der Rubenspreisträger in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg. Wer länger nicht im Museum war, wird überrascht durch eindrucksvolle Neuzugänge, wie zum Beispiel der großgformatigen neuen Serie von Hans Hartung, die er kurz vor seinem Tod schuf. Zudem bietet das Museum um 16 Uhr eine Führung mit Kunstpädagogin Susanne Skalski durch die aktuelle Ausstellung „Victor Burgin“ an.
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Die Malerei der Rubenspreisträger neu gesehen

Ob Farbe, Material, Porträt oder Körper - eine neue Reihe erkundet einmal im Monat die Rubenspreisträger.

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Die große Präsentation der Sammlung Lambrecht-Schadeberg auf der gesamten ersten Etage des Museums bietet jedem Künstler einen eigenen Bereich. So sind nicht nur Vergleiche innerhalb der verschiedenen Schaffensperioden bei Schumacher, Riley, Lassnig oder Bacon möglich, sondern alle 12 Künstlerinnen und Künstler können unter thematischen Aspekten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Den Auftakt macht am Sonntag, 2. März um 15.00 Uhr eine Führung zum Thema "Liegend, stehend, schauend", bei der es um Körperdarstellungen bei Tàpies, Freud und Bacon geht.

Unter den ausgestellten Kunstwerken sind übrigens viele, die erstmals in Siegen zu sehen sind. Entdeckungen sind also garantiert. Geleitet werden die Führungen von der Kunsthistorikerin Kirsten Schwarz.

Erster Sonntag im Monat / 15.00 Uhr
Highlights - Malerei der Rubenspreisträger neu gesehen:

Sonntag, 02.03.2014 / 15.00 Uhr
Liegend, stehend, schauend. Körperliches in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

Sonntag, 06.04.2014 / 15.00 Uhr
Bewegte Bilder. Vibrierende Formen und Farben in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

Sonntag, 04.05.2014 / 15.00 Uhr
Licht suchen, Licht finden in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

Sonntag, 01.06.2014 / 15.00 Uhr
Zum Anfassen? Material und Farbe in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

Sonntag, 06.07.2014 / 15.00 Uhr
„Alles so abstrakt hier?“ Ungegenständliche Malerei in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

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10.06.2013

7. Rubens-Förderpreis für Vajiko Chachkhiani

Vajiko Chachkhiani (geboren 1985) erhält 2014 den Förderpreis zum Rubenspreis der Stadt Siegen.

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Im Juni 2013 einigte sich eine fünfköpfige Fachjury auf den in Tiflis/Georgien geborene und in Berlin lebende Künstler als neuen Preisträger. Im Juryentscheid heißt es: „Die Arbeit von Vajiko Chachkhiani [...] überzeugt durch eine unvergleichliche Durchdringung verschiedener künstlerischer Medien. Die Formsprache der minimalistischen Kunst wird in seinen Skulpturen durch menschliche, zum Teil sogar tierische Performances aufgeladen. Bei Vajiko Chachkhiani bleiben Performances und andere Aktionen weder in punktuellen Momenten gefroren noch in trockenen Dokumentationen festgehalten, sondern entwickeln sich zu eigenständigen Skulpturen, Videos und Bildern, die stets neue, unvermutete Qualitäten aufweisen.“

Der Förderpreis zum Rubenspreis wurde von der Stadt Siegen 1980 gestiftet und wird alle fünf Jahre vergeben, jeweils zeitversetzt zu den Verleihungen des Rubenspreises. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 2600€, eine Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst Siegen und eine Publikation verbunden. Die Preisverleihung ist für den Herbst 2014 vorgesehen und findet im Rahmen der Eröffnung der Preisträger-Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst statt.

Vor Vajiko Chachkhiani erhielten Diango Hernández (2009), Peter Piller (2004), Silke Rehberg (1999), Karin Sander (1994), Julia Lohmann (1989) und Max Neumann (1984) den Förderpreis zum Rubenspreis der Stadt Siegen.

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Fotogruppe von Hans Haacke jetzt im Besitz des Museums für Gegenwartskunst

Die 26-teilige Fotoserie zählt zum Frühwerk des 1936 in Köln geborenen und in New York lebenden Konzeptkünstlers Hans Haacke. 32 private Stifter aus Siegen machen den Ankauf der wichtigen frühen Fotogruppe „Fotonotizen, documenta 2“ möglich.

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Mit ihren Spenden in Höhe von 27.000 € zusätzlich zu einer Förderung durch die Kunststiftung NRW von 35.000 € und einem Zuschuss aus den Mitgliedsbeiträgen des Freundeskreises von 19.000 € kann nun die erforderliche Ankaufssumme von 81.000 € aufgebracht werden. Als kleines Dankeschön hatte der Freundeskreisvorstand kürzlich zu einem rundum gelungenen Stifterabend mit Imbiss und Wein eingeladen. In entspannter Atmosphäre wurde den Stiftern vorab ein Kurzvortrag zum Schaffen Hans Haackes von Vorstandsmitglied Dr. Sabine Heinke und eine Kurzführung zu der erworbenen Fotogruppe von Museumsdirektorin Dr. Eva Schmidt geboten.

„Fotonotizen, documenta 2“ entstand 1959. Noch als Werkstudent in der Klasse von Rubenspreisträger Fritz Winter lichtete Hans Haacke Besucher der zweiten „documenta“ mit der Kamera ab. In seinen dokumentarischen Schnappschüssen gelang es Haacke nicht nur ein Bild der Kunstinteressierten jener Zeit zu zeichnen. Zugleich hielt er ein anekdotisches, karrikaturhaftes Gesellschaftsporträt fest: Zu sehen ist ein offensichtlich ratloses Kunstpublikum, das nicht staunend, sondern irritiert und ein wenig hilflos der ausgestellten abstrakten Kunst gegenübersteht. Auch Blicke hinter die Kulisse des Kunstbetriebes sind darunter: Wir begegnen Reinigungsdamen und Aufbauhelfer inmitten der als `weltbedeutend’ deklarierten Kunstwerke. Sie verrichten völlig unbeeindruckt ihr Tagewerk.

Der renommierte Kunstwissenschaftler Walter Grasskamp sieht in dem Frühwerk Haackes „eine Blaupause seines Werkes“. Sowohl die sein Gesamtschaffen charakterisierenden Kennzeichen der „Skepsis und Kritik“ als auch „ein spielerischer Ernst der Reflexion und ein unübersehbares Vergnügen an der Entlarvung fragwürdiger Ansprüche“ seien in den frühen Fotografien ablesbar. Noch bis Mitte September sind die „Fotonotizen“ von Hans Haacke im Museum für Gegenwartskunst Siegen ausgestellt. Der fünfte Band der Schriftenreihe des Museums, verfasst von Grasskamp, widmet sich ausführlich in Text und Bild den „Fotonotizen“. Das Buch kann im Museumsshop erworben werden.

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26.04.2013

Schüler führen "Mit unseren Augen"

Unter dem Titel "Mit unseren Augen" stellen Schüler/innen am Siegener Kunsttag im Museum für Gegenwartskunst ihre erste selbst erarbeitete Führung vor.

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Am Sonntag, 5. Mai um 13.00 Uhr ist es soweit. Sie nehmen teil an dem Projekt "Kunstboten", ein Kooperationsprojekt des Museums mit vier Schulen.

Seit Jahresanfang laufen die Vorbereitungen für das außergewöhnliche museumspädagogisches Projekt: die "Kunstboten". Das neue Angebot, das jährlich einmal durchgeführt werden soll, ermöglicht Schülern ab Klasse 10 praxisnah eine intensive und selbständige Begegnung mit aktueller Kunst. Angesprochen sind besonders Kunst interessierte Jugendliche. Neben der persönlichen Kunstbegegnung sollten sie auch Freude daran haben, ihr Wissen an gleichaltrige und jüngere Schüler weiter zu geben.

Das Projekt stößt bei den Schülern auf sehr positive Resonanz. Auch die Kunstkollegen erlebten die Arbeit mit den Schülern im Lernort Museum außerhalb der Schule als sehr bereichernd. Vorangegangen waren zwei Workshops, in denen die Jugendlichen die Museumssammlung sowie den „Arbeitsplatz Museum“ kennenlernen konnten.

Beteiligt sind 25 Schüler/innen der Gesamtschule Eiserfeld, des EVAU, des Frhr.-vom-Stein Gymnasiums Betzdorf und des Gymnasiums Wilnsdorf. Dank der großzügigen Förderung durch den ZONTA Club Siegen Area konnte das Projekt mit großem pädagogischen Einsatz über fünf Monate hinweg in Museum und in freiwilligen schulischen Arbeitsgemeinschaften realisiert werden.

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Das Museum für Gegenwartskunst Siegen erhält die ehrenvolle Auszeichnung „Museum des Jahres 2011“ vom Internationalen Kunstkritikerverband AICA.

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Die Jurybegründung: "Der Name der Institution wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich, weil die Gegenwartskunst scheinbar nicht in ein Museum passt. Diese Institution aber hat seit ihrer Eröffnung im Jahre 2001 bewiesen, dass ein Museum auch immer die Gegenwart in der Vergangenheit und umgekehrt die Vergangenheit in der Gegenwart suchen und finden kann. Der Begriff 'museal' wurde hier in in den vergangenen Jahren neu bestimmt. Ausgehend von einem lokalen Bezug, der sich wie von selbst durch das Werk von Bernd Becher und Hilla Becher ergab, steht die künstlerische Fotografie im Fokus. Deren Fotoarbeiten von Industrieanlagen, die sich im Umfeld des Museums zeigten, waren beispielhaft für eine jüngere Generation von Fotografen. Andreas Gursky, Candida Höfer oder Thomas Struth sind in der Sammlung des Museums herausragende Beispiele dafür. Darüber hinaus finden auch jüngere Positionen wie die von Mischa Kuball, Armin Linke oder Aglaia Konrad unter der Kuratorin Dr. Eva Schmidt Beachtung im Hause.

Die private Sammlung Lambrecht-Schadeberg erweitert das Spektrum der Gegenwartskunst um eine historische Dimension mit den elf Rubenspreisträgern von Hans Hartung über Cy Twombly bis zu Sigmar Polke. Die Rubens-Preisträgerin Bridget Riley 2012 wird die Sammlung noch erweitern. Vermittlung und Veranschaulichung sind sowohl für die Sammlungsbestände sowie die Wechselausstellungen von großer Bedeutung. Mit der Auszeichnung werden ein Ort, eine Arbeit und eine Institution gewürdigt, die beispielhaft die Vergangenheit über die Gegenwart mit der Zukunft verknüpfen."

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25.01.2013

Mit einem Kurzworkshop und anschließender geselliger Gesprächsrunde startete das erste Treffen der "jungenkunstfreundesiegen".

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Gleich vierzehn erste Mitglieder konnte Judith Frey als Museumsmitarbeiterin und Freundeskreismittlerin am Abend des 24. Januar begrüßen. Gedacht ist der Zusammenschluss der jungen Freunde als Gruppe innerhalb des Freundeskreises, die sich regelmäßig trifft und gemeinsam ein eigenständiges Programm fernab von andächtiger Kunstbetrachtung entwickelt. Vielseitig und selbstbestimmt wollen sich die jungenkunstfreunde künftig einen Weg zur Kunst erschließen. Geplant sind zunächst Hintergrundeinblicke in die Museumsarbeit, ein Besuch der Ausstellung "Andreas Gursky" in Düsseldorf sowie ein Exklusiv-Besuch beim Polke Sammler Axel Ciesielski. Der Unternehmer Ciesielski hat im Westerwald ein eigenes Museum für seine Sammlung erbauen lassen und wird dem Siegener Museum für die kommende Ausstellung seine komplette Editionssammlung mit Werken Sigmar Polkes zur Verfügung stellen. Kontakt: Über Facebook und Email: www.facebook.com/Jungekunstfreundesiegen; jungekunstfreundesiegen@gmx.de.
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September 2012

Top! Die Wette gilt!

„Ich habe zwar eine Wette verloren, aber dafür 16 neue „Beste Freunde“ gewonnen“, freut sich Dr Johann Peter Schäfer.

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Nicht nur das Dinner mit Pimm's, Roastbeef und Sandwiches war englisch inspiriert, auch der englischen Wettlust gaben sich die Museumsfreunde hin. Bei ihrem Benefiz-Jahresfest mit über 50 Gästen anlässlich der Ausstellung von Rubenspreisträgerin Bridget Riley konnten sich alle Freunde des Museums „very british“ fühlen.

Höhepunkt des Abends war zweifelsohne die Saalwette von Dr. Johann Peter Schäfer, Vorsitzender des Freundeskreises des Museums für Gegenwartskunst und Siegens Uni-Kanzler. Schäfer wettete, dass sich bis zum Ende des Festes keine zehn „Besten Freunde“ im Saal versammeln würden. Derzeit zählt der Freundeskreis des Museums mehr als 415 Mitgliedschaften, darunter 22 „Beste Freunde“ und 14 Partnerschaften. Schäfer erklärt: „Der normale Jahresbeitrag beträgt nur 42 Euro im Jahr, also nicht einmal vier Euro im Monat, damit es sich jeder leisten kann, dem Freundeskreis beizutreten und so das Museum zu unterstützen. Es gibt aber auch viele Kunstfreunde, die mehr beitragen wollen und gerne 100 Euro oder mehr zahlen würden.“ Eine Kampagne des Freundeskreises zielt seit einiger Zeit darauf ab, mehr Mitglieder für die „Beste Freundschaft“ zu gewinnen. Am Ende des Abends konnte Schäfer stolz 16 neue „Besten Freunde“ präsentieren.

Damit hatte Schäfer seine Wette verloren und lieferte so ein originelles Zeugnis für die Kunstförderung ab. Schäfer bot als Wetteinsatz ein Tag Dienst an der Museumskasse an. Der Termin wird in Kürze bekanntgegeben.

Weitere rund 700 Euro Erlös erbrachte eine amerikanische Versteigerung mit gerahmten Fotos von Museumsbesuchern, aufgenommen vom Siegener Fotokünstler Thomas Kellner. Die Rahmen wurden dankenswerterweise von der Firma Halbe aus Kirchen kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Gesamterlös des Benefiz-Abends von ca. 1700 Euro sollen in den Ankauf der Fotoserie „Fotonotizen, documenta 2, 1959“ des Künstlers Hans Haacke fließen. Damit ist der Abschluss des Kunstankaufs in greifbare Nähe gerückt: Vor zwei Monaten war der Freundeskreisvorstand mit diesem Ziel und einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit getreten. Von der Gesamtsumme von 80.000 Euro waren damals etwas mehr als die Hälfte finanziert. Durch private Spenden und den Gesamterlös des Freundeskreisfestes sind nunmehr 27.100 Euro aufgebracht worden, eine respektable Summe, die sich sehen lassen kann. „Die noch fehlenden knapp 11.000 Euro für den Haacke-Ankauf werden wir auch noch stemmen“, sagt Vorstandsmitglied Dr. Sabine Heinke überzeugt. „Wir wollen ja mit vereintem bürgerschaftlichen Engagement dem Museum ein Spitzenwerk sichern.“ Heinke fügt hinzu: „Vielleicht auch ein Grund, jetzt noch einmal mit einem „last call“ an die Öffentlichkeit zu gehen. Das muss doch zu schaffen sein!“

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Öffnungszeiten

Täglich
Donnerstag
Montag
Feiertage

 

11–18 Uhr
11–20 Uhr
geschlossen
11–18 Uhr


Preise

Erwachsene
Ermäßigt

5.90 €
4.60 €

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Kontakt

Museum für Gegenwartskunst Siegen
Unteres Schloss 1
57072 Siegen
t 0271 405 77-10
t 0271 405 77-0
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