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AKTUELLE NEUIGKEITEN


30.11.2014

Lena von Gödeke / Sascha Appelhoff

Installationen, die von Objekten und Materialien des täglichen Gebrauchs hergeleitet werden, treten in Dialog mit solitären Arbeiten der beiden Künstler.

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Appelhoffs Malereien und Drucke speisen sich aus der dauerhaften Verfügbarkeit von Bildquellen. Charakteristisch für von Gödekes Papierarbeiten und Objekte zeigt sich die Auf- und Umwertung des Materials durch traditionelle Techniken wie Trompe-l’oeil und Scherenschnitt.

Sonntag, 30.11.2014 / 12.00 Uhr
Lena von Gödeke / Sascha Appelhoff
Eröffnung der Ausstellung "Sparring"

Kunstverein Siegen zu Gast im Museum für Gegenwartskunst

Weitere Informationen auf www.kunstverein-siegen.de

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20.10.2014

In Siegen eingetroffen: Vajiko Chachkhiani

In den nächsten Tagen wird der neue Förderpreisträger rund um die Uhr seine Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst aufbauen.

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Schon zu sehen sind die verbrannten Kiefernbäume, die Chachkhiani eigens aus einem kriegszerstörten Waldstück aus Georgien importieren ließ. Die präparierten Baumgerippe sind Teil der Installation „The missing landscape“. Siegenes Bürgermeister Steffen Mues begrüßte Montag Mittag den neuen Förderpreisträger und erlangte einen ersten Blick hinter die Kulissen. Die Preisverleihung des 7. Förderpreises zum Rubenspreis findet am Sonntag, den 26. Oktober, um 12 Uhr, im Museum statt. Im Anschluss wird die Preisträgerausstellung „Both (Beides)“ eröffnet.
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10.10.2014

Förderpreis für Kunst

Der neue Förderpreis für Kunst geht an Vajiko Chachkhiani.

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Der gebürtige Georgier, Jahrgang 1985, wird am Sonntag, den 26. Oktober, um 12 Uhr, den 7. Förderpreis zum Rubenspreis der Stadt Siegen (kurz: "den kleinen Rubenspreis“) erhalten. Wo? Natürlich im Museum für Gegenwartskunst. Im Anschluss an die Preisverleihung wird Chachkhianis erste Museumsausstellung „Both“ eröffnet.
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30.10.2014

Anestis Logothetis: Er schaute Klänge

In einer Studioausstellung zeigt das Museum im November grafische Partituren des griechisch-österreichischen Komponisten Anestis Logothetis. Eröffnung Donnerstag, 30 Oktober 2014.

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Der Neodadaist, der in der von 1921-1994 lebte, studierte in Wien und entwickelte seit den 1950er Jahren eine faszinierende Systematik grafischer Notationen. Sie erlaubten die Visualisierung von Klangcharakteren und Geräuschen für seine Partituren und entfalten eine hohe ästhetische Aussagekraft.

Das Museum zeigt die Blätter vom 30.10. - 20.11.2014 im Rahmen des großen Konzertfestivals „Helden - Platz! - Konzerte. Wien 1914-2014" des Studios für Neue Musik der Universität Siegen.


ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG
Donnerstag, 30.10.2014 / 18.00 Uhr
"Anestis Logothetis - Er schaute Klänge"
Einführung Prof. Dr. Matthias Henke, Universität Siegen

FÜHRUNGEN:
Sonntag, 02.11.2014 / 09.11.2014 / 16.11.2014 / jeweils 17.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung "Er schaute Klänge" im Museum für Gegenwartskunst mit Studierenden des Fachs Musik


KONZERTE

Im Anschluß an die Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 30.10.2014 / 20.00 Uhr
AUFERSTEHUNGEN
Anestis Logothetis: Anastásis
Konzert mit Studierenden der Universität Siegen
Leitung: Thorsten Wagner
Ort: Musiksaal der Universität

Donnerstag, 6.11.20914 / 20.00 Uhr
SCHATTENSPIELE
Wiener Klaviermusik, 1964 - 2014
Werke von Friedrich Cerha, Beat Furrer, Georg Friedrich Haas, Roman Haubenstock-Ramati und Klaus Lang
Hsin-Huei Huang (Wien), Klavier
Festivalkonzert im Museum für Gegenwartskunst

DAS FESTIVAL:
http://www.musik.uni-siegen.de/studio_neuemusik/veranstaltungen/aktuelle.html

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7.11.2014

Eaten alive by Fluxus

Passend zur Tagung "Mit dem Essen spielt man (nicht)" der Universität Siegen führt Fluxus-Legende Benjamin Patterson eine speziell für die Rubens-Stadt adaptierte Version seines LICK PIECE auf.

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Mit Benjamin Patterson, Musiker und Performancekünstler, konnte ein Mitbegründer des internationalen Künstler_innen-Netzwerks Fluxus für eine Performance gewonnen werden.

Seine Performances setzen sich seit den 1960ern mit Alltagspraktiken und Alltagsgegenständen auseinander und decken dabei die Alltäglichkeit von strukturellen Machtverhältnissen und die Ent-/Ermächtigung von handelnden Subjekten auf. Mit seinen kritisch-politischen und zugleich humorvollen Aufführungen gilt er nicht nur als früherer Mitinitiator der Performance Art, sondern auch als zentrale Leitfigur afroamerikanischer Künstler_innen. Zu seinem 80. Geburtstag veranstaltet Patterson in diesem Jahr eine Performancetour durch Europa, die USA und Asien.

Den ersten interdisziplinären Meilenstein setzte Benjamin Patterson 1962 mit der Organisation der Wiesbadener Festspiele Neuester Musik, später bekannt als das erste Fluxus-Festival, im Städtischen Museum Wiesbaden. Hier wurden zahlreiche Werke von u.a. John Cage, La Monte Young, Maurico Kagel und viele mehr uraufgeführt. Seit 1960 realisierte er weltweit eine Vielzahl von Ausstellungen, Aktionen, Performances etc. in Museen und Galerien. International sind in den vergangenen drei Jahren zwei umfangreiche Retrospektiven über sein Werk gezeigt worden. Seine Werke sind u.a. vom Arditti Quartet uraufgeführt worden.

Freitag, 7. November, 19.00 - 20.30 Uhr
Eintritt frei.

Informationen zur Tagung "Mit dem Essen spielt man (nicht) finden Sie in unserem Terminkalender.

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6.10.2014

Letzte Tage der "Modelle"-Ausstellung

Eigentlich war das Architekturmodell ein Arbeitsinstrument für Architekten - seit den 1970er Jahren entdeckten es aber auch Künstler als Thema.

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„Wir hätten problemlos dreimal so viele Objekte zeigen können", sagt Direktorin Eva Schmidt, die die Ausstellung eigens für das Siegener Museum kuratiert hat. Und zwar ganz exklusiv, denn Siegen ist die erste und einzige Station. Die Besucher freut es und sie zeigen sich begeistert. Sonntag ist der letzte Tag. Das Museum ist an diesem Tag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Um 15 und um 16 Uhr finden öffentliche Rundgänge statt, einmal durch die Malereisammlung Lambrecht-Schadeberg, danach durch die Ausstellung „Modelle“.
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Ferienspaß: Modelle bauen

Für Kinder und Jugendliche bietet das Museum für Gegenwartskunst ein vielfältiges Ferienprogramm an.

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Für Kinder: Die kreative Ferienkiste
„Modelle bauen“ heißt diesmal das Motto der "Kreativen Ferienkiste". Die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren erkunden die "Was Modelle können" mit Objekten von 28 Künstlern aus aller Welt. Angeregt durch die künstlerischen Beispiele bauen sie eigene „Ein-Personen-Häuser“, phantastische Wohnwagen oder individuelle Wohnplattformen. Kreativer Einsatz von Material und Ideen sind garantiert!
Termine: Immer freitags in den Sommerferien von 15 bis 17 Uhr. Materialbeitrag 4,50 Euro. Mit Anmeldung.

Für Jugendliche: Phantastische Miniaturwelten selbst entwerfen
Ob ein "One-Man-House" aus Karton, Traumhäuser aus Styropor oder Miniwelten in der Glaskugel: In diesem Werkstattkurs werden nach Herzenslust Modellwelten gebaut. Die Künstler in der Ausstellung „Was Modelle können“ liefern eine Fülle von Inspirationen.
Termine: Donnerstag, 17.07.2014 / 11.00 - 17.00 Uhr / Freitag, 15.08.2014 / 11.00 - 17.00 Uhr.
Je 1-Tagesworkshop für Jugendliche ab 12 Jahren mit Andrea Freiberg, bildende Künstlerin. Mit Anmeldung.

Für Jugendliche: Ich bin Ich
Zu groß, zu klein, zu dick oder zu dünn? Sauer, genervt oder cool drauf? Wie empfindest du dich und wie kannst du das ausdrücken? Und welches Kunstwerk spiegelt deine Gefühle am besten wieder? Diese Fragen erforschen wir anhand der Bilder im Museum und durch eigenes kreatives Tun. Ein Projekt für junge Künstler und alle, die es werden wollen! Termine: Montag, 21.07. - Freitag, 25.07.2014 / jeweils 13.00 - 18.00 Uhr
5-Tageworkshop für Jugendliche ab 12 Jahren mit Mirjam Elburn, bildende Künstlerin. Kostenfrei. Mit Anmeldung.

Alle Anmeldungen unter 0271-40577-10


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27.6.2014

Sonntag wird Ausstellung "Modelle" eröffnet

Beim Ausstellungsaufbau wird jetzt letzte Hand angelegt - Hier im Bild die Künstler Michel Sauer und Charles Simonds.

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27.6.2014

Zum Hören

Christiane Vielhaber über die Ausstellung "Modelle" in Mosaik, WDR3: http://www.wdr3.de/kunst/architekturmodelle100.html

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25.6.2014

Aufbau schreitet zügig voran

Noch mehr Arbeiten sind ausgepackt, einige schon vom Künstler fertig installiert, wie "Museum [merveilleux, amazing, einfach schön]" von Hinrich Sachs - aber noch verstellen Aufbauwerkzeuge die Sicht.

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24.06.2014

Heute hinter den Kulissen

Der Aufbau der Ausstellung „Modelle“ ist in vollem Gang.

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Seit ein paar Tagen wird ausgepackt. Hier im Bild: Eine Arbeit aus der Serie „Interieurs, 1999-2014, der in Berlin lebenden Künstlerin Friederike Klotz. Das kleine Modell aus Fotofolie und Polyestergießharz stellt eine Art Porträt einer Wohnung dar, wie man sie vorfindet, wenn man nicht auf Besuch gefasst ist.
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13.06.2014

Sonntag endet Victor Burgin Retrospektive

Der Kunstkritiker Rainer Bellenbaum entdeckt überraschende romantische Züge in den jüngsten Projektionsarbeiten des britischen Konzeptkünstlers.

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Dies im Vergleich zu den betont rationalen Konzeptarbeiten der 1960er und 1970er Jahre. Noch bis zum Wochenende können Besucher des Museums die vielfältigen emotionalen und intellektuellen Bezüge in Burgins Schaffen entdecken. Am kommenden Sonntag, 15. Juni, endet die retrospektiv angelegte Ausstellung „Formen des Erzählens“ mit einem letzten Ausstellungsrundgang ab 16 Uhr.
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16.5.2014

Am Sonntag ganztägig freier Eintritt!

Denn es ist wieder Internationaler Museumstag.

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Unter dem generellen Motto "Sammeln verbindet" rückt auch das Museum für Gegenwartkunst Siegen seine Sammlung ins Licht. Ein Glanzlicht bilden die Gemälde der Rubenspreisträger in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg. Wer länger nicht im Museum war, wird überrascht durch eindrucksvolle Neuzugänge, wie zum Beispiel der großgformatigen neuen Serie von Hans Hartung, die er kurz vor seinem Tod schuf. Zudem bietet das Museum um 16 Uhr eine Führung mit Kunstpädagogin Susanne Skalski durch die aktuelle Ausstellung „Victor Burgin“ an.
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07.05.2014

Maria Lassnig gestorben

Am vergangenen Dienstag starb die österreichische Malerin Maria Lassnig im Alter von 94 Jahren.

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Maria Lassnig wurde 2002 der 10. Rubenspreis der Stadt Siegen verliehen. „Maria Lassnig. Körperbilder“ war die erste Rubenspreisausstellung überhaupt, die im Museum für Gegenwartskunst Siegen gezeigt wurde. Bekannt war Maria Lassnig vor allem für ihre Körpergefühlsbilder. Ohne sich von aktuellen Trends beeinflussen zu lassen, hat sie konsequent ihre sinnlichen Empfindungen erforscht und die subjektive innere Wahrnehmung unmittelbar auf ihre künstlerische Handschrift umgesetzt.

Direktorin Dr. Eva Schmidt stand in den letzten Jahren in gutem Kontakt zur Künstlerin, die sehr interessiert die Neuwerbungen der Sammlung Lambrecht-Schadeberg verfolgte und voller Lob für diese Sammlung war.

Der Rubenspreis der Stadt Siegen wird seit dem Jahr 1957 in fünfjährigem Turnus an eine hervorragende Malerin, einen hervorragenden Maler der Gegenwartskunst übergeben. Durch die Sammlung Lambrecht-Schadeberg besitzt das Museum insgesamt 14 Werke von Maria Lassnig, jüngst wurden zwei große Spätwerke erworben. Diese sind momentan ausgestellt, ebenso wie drei weitere Gemälde und eine Zeichnung. Ein Dokumentarfilm porträtiert die Künstlerin auf anschauliche Weise.

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14.4.2014

Bridget Riley zu Besuch in Siegen

Zur Einweihung ihres neuen Wandbildes "Quiver I" reiste die Künstlerin aus London an.

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Am Freitagabend hatte Direktorin Dr. Eva Schmidt Freunde, Förderer und politische Ehrengäste in das Museum für Gegenwartskunst Siegen eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Malerin und ihr ca. 4 x 11 m großes Gemälde. Ende Januar wurde die Schwarz-Weiß-Komposition von einem Assistententeam nach genauen Entwürfen Rileys direkt auf die Foyerwand des Museums gemalt. Das abstrakte Kippbild schließt als Spätwerk an die frühen Op-Art-Bilder der Künstlerin aus den 1960er Jahren an. Für das Museum erworben wurde „Quiver I“ von der Siegener Sammlerin Barbara Lambrecht-Schadeberg. Zu ihrer Sammlung der Rubenspreisträger der Stadt Siegen gehören nunmehr 18 Arbeiten von Bridget Riley aus den Jahren 1962-2014, darunter fünf Gemälde und 13 Arbeiten auf Papier. Das Foto zeigt Sammlerin, Künstlerin und Museumsdirektorin in lebhafter Diskussion.
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Polke in New York

Ab Mitte April präsentiert das MOMA in New York eine umfassende Retrospektive mit Arbeiten von Sigmar Polke; mit dabei: eine Leihgabe der Serie "Strahlen Sehen" aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg.

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Vorbereitung für New York: Ein Bild aus der Serie "Strahlen Sehen" von Sigmar Polke wurde Ende Februar in Siegen für den Transport nach New York verstaut. Es ist ein Schlüsselbild aus dem Spätwerk des 2010 gestorbenen Künstlers. Ab dem 19. April wird es in der großen Retrospektive "Alibis: Sigmar Polke 1963–2010" im Museum of Modern Art zu sehen sein. Diese Ausstellung ist sozusagen der posthume Ritterschlag für Polke, der weltweit zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern zählt.

Das Werk stammt aus dem Jahr 2007. In diesem Jahr erhielt Sigmar Polke den Rubenspreis der Stadt Siegen. In der damit verbundenen Ausstellung stellte er eine völlig neue Werkgruppe vor, die sogenannten Linsenbilder. Sie sind durch eine geriffelte Kunststoffoberfläche gekennzeichnet, mit der der Künstler 3-D-Effekte erzielen wollte. Das Bild, das Teil einer fünfteiligen Serie ist, wird von einer Mitarbeiterin des Museums für Gegenwartskunst nach New York begleitet und sicher in die Ausstellung gebracht.

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Die Malerei der Rubenspreisträger neu gesehen

Ob Farbe, Material, Porträt oder Körper - eine neue Reihe erkundet einmal im Monat die Rubenspreisträger.

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Die große Präsentation der Sammlung Lambrecht-Schadeberg auf der gesamten ersten Etage des Museums bietet jedem Künstler einen eigenen Bereich. So sind nicht nur Vergleiche innerhalb der verschiedenen Schaffensperioden bei Schumacher, Riley, Lassnig oder Bacon möglich, sondern alle 12 Künstlerinnen und Künstler können unter thematischen Aspekten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Den Auftakt macht am Sonntag, 2. März um 15.00 Uhr eine Führung zum Thema "Liegend, stehend, schauend", bei der es um Körperdarstellungen bei Tàpies, Freud und Bacon geht.

Unter den ausgestellten Kunstwerken sind übrigens viele, die erstmals in Siegen zu sehen sind. Entdeckungen sind also garantiert. Geleitet werden die Führungen von der Kunsthistorikerin Kirsten Schwarz.

Erster Sonntag im Monat / 15.00 Uhr
Highlights - Malerei der Rubenspreisträger neu gesehen:

Sonntag, 02.03.2014 / 15.00 Uhr
Liegend, stehend, schauend. Körperliches in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

Sonntag, 06.04.2014 / 15.00 Uhr
Bewegte Bilder. Vibrierende Formen und Farben in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

Sonntag, 04.05.2014 / 15.00 Uhr
Licht suchen, Licht finden in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

Sonntag, 01.06.2014 / 15.00 Uhr
Zum Anfassen? Material und Farbe in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

Sonntag, 06.07.2014 / 15.00 Uhr
„Alles so abstrakt hier?“ Ungegenständliche Malerei in der Sammlung Lambrecht-Schadeberg

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Corporate Design ausgezeichnet

Das Corporate Design des Museums für Gegenwartskunst erhielt den IF Communication Design Award.

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Die Gestaltung aller Medien des Museums, darunter Plakate, Flyer und die Website sind seit 2005 in den Händen der Frankfurter Agentur hauser lacour. Jetzt wurde das Corporate Design beim IF Communication Design Wettbewerb eingereicht und hat eine Auszeichnung bekommen. 2012 hatte die Agentur die Gestaltung des Plakates zu seiner jetzigen Form weiterentwickelt. 2012 wurde die Website komplett überarbeitet, um Ausstellungen und die Vielfalt an News und Veranstaltungen für Besucher direkter zugänglich zu machen. Die iF design awards zählen zu den größten und wichtigsten internationalen Designwettbewerben und gelten als Gütesiegel für gutes Design.
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15. Januar 2014

"Quiver I" von Bridget Riley wird sichtbar

Museumsbesucher können es jetzt hautnah miterleben: Das neue Wandbild von Rubenspreisträgerin Riley wird direkt auf die Wand aufgetragen.

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Nach genauem Künstlerplan und akribischer Vorzeichnung setzen Rileys Schweizer Assistenten die Komposition um. Noch bis Ende nächster Woche sollen die Arbeiten andauern. Mit der flimmernden Schwarz-Weiß-Komposition knüpft Riley an ihre bildnerischen Experimente der 1960er Jahre an.
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Erster Neujahrswunsch erfüllt

Im Museumsfoyer wird das Wandbild "Quiver" von Rubenspreisträgerin Bridget Riley realisiert.

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Das von der Sammlung Lambrecht-Schadeberg erworbene Werk, das Riley im letzten Jahr konzipierte, wird in den nächsten Tagen und Wochen direkt auf die Wand aufgetragen. Ab dem 12. Januar kommen Rileys persönliche Assistenten und beginnen mit der Malerei. Zwei Wochen lang sollen die Arbeiten am imposanten Schwarz-Weiss-Bild andauern. Zurzeit ist das Aufbauteam noch mit handwerklichen Vorarbeiten beschäftigt.
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10.06.2013

7. Rubens-Förderpreis für Vajiko Chachkhiani

Vajiko Chachkhiani (geboren 1985) erhält 2014 den Förderpreis zum Rubenspreis der Stadt Siegen.

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Im Juni 2013 einigte sich eine fünfköpfige Fachjury auf den in Tiflis/Georgien geborene und in Berlin lebende Künstler als neuen Preisträger. Im Juryentscheid heißt es: „Die Arbeit von Vajiko Chachkhiani [...] überzeugt durch eine unvergleichliche Durchdringung verschiedener künstlerischer Medien. Die Formsprache der minimalistischen Kunst wird in seinen Skulpturen durch menschliche, zum Teil sogar tierische Performances aufgeladen. Bei Vajiko Chachkhiani bleiben Performances und andere Aktionen weder in punktuellen Momenten gefroren noch in trockenen Dokumentationen festgehalten, sondern entwickeln sich zu eigenständigen Skulpturen, Videos und Bildern, die stets neue, unvermutete Qualitäten aufweisen.“

Der Förderpreis zum Rubenspreis wurde von der Stadt Siegen 1980 gestiftet und wird alle fünf Jahre vergeben, jeweils zeitversetzt zu den Verleihungen des Rubenspreises. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 2600€, eine Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst Siegen und eine Publikation verbunden. Die Preisverleihung ist für den Herbst 2014 vorgesehen und findet im Rahmen der Eröffnung der Preisträger-Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst statt.

Vor Vajiko Chachkhiani erhielten Diango Hernández (2009), Peter Piller (2004), Silke Rehberg (1999), Karin Sander (1994), Julia Lohmann (1989) und Max Neumann (1984) den Förderpreis zum Rubenspreis der Stadt Siegen.

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20.12.2013

Glanzlichter des Museums

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In leuchtenden Farben strahlen beispielsweise zwei Gemälde von Rubenspreisträgerin Maria Lassnig. Gezeigt werden zum Jahreswechsel die Sammlung der Rubenspreisträger sowie die aktuelle Ausstellung „At Work. Atelier und Produktion in der Kunst heute“. Das Museum für Gegenwartskunst ist an beiden Weihnachtsfeiertagen, am 25. und 26. Dezember, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Weihnachtsführung „Glanzlichter des Museums“ findet am zweiten Feiertag, dem 26. Dezember, um 16 Uhr statt. An Heiligabend und Silvester ist geschlossen, an Neujahr von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Geführte Ausstellungsrundgänge finden am Sonntag, den 29. Dezember, als auch am Sonntag, den 5. Januar, jeweils um 16 Uhr statt. Die Führung zum ersten Kunstwerk des Monats 2014, gleichfalls am 5. Januar, beginnt um 15 Uhr. Vorgestellt wird die Arbeit „Schuld hat Morandi“ von Kathrin Sonntag.
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14.11.2013

Seit Dienstag arbeitet Deb Sokolow vor Ort im Museum für Gegenwartskunst.

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Im Koffer mitgebracht hat die aus Chicago stammende Künstlerin (geb. 1974) mehrere Zeichnungsblätter. Diese sind Bestandteil ihrer Arbeit "You tell people you're working really hard on things these days, part2², 2013. In Siegen entwickelt Deb Sokolow ihre Arbeit weiter, sie zeichnet und schreibt direkt auf die Wände des Ausstellungsraumes. Zu sehen sind perspektivisch konstruierte Räume, in die gezeichnete und fotografierte Bilder als auch handschriftlich verfasste Texte eingefügt sind. Die Künstlerin entwirft im Zwiegespräch ein Atelier-Szenario, das sich zwischen Dokumentation und Fiktion bewegt. Sokolows Arbeit ist in der Gruppenausstellung "At Work" zu sehen, die Sonntag, 17. November, 12 Uhr, eröffnet.
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11.11.2013

"Werkstatt Foyer" sticht in See

Kunst-Studierende der Universität Siegen arbeiten jetzt "live“, unter den Augen der Öffentlichkeit.

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Sie beziehen eine offene Werkstatt in einem Seitentrakt des Museumsfoyers. Die Besucher können unmittelbar erleben, mit welchen Fragen, Themen und Materialien sich die jungen Künstler auseinandersetzen. Am ersten Arbeitstag haben sich die Akteure "eingerichtet". Das Künstlerduo Daniel und Rica hat es sich auf einem Sitzsack bequem gemacht. Ihr Bild-Text-Kommentar zum Auftakt: Ein in See stechendes Schiff mit Unterzeile: "Tag 1: Scheisse, kein W-Lan". Betreut wird das Experiment von den Universitäts-Professoren Uschi Huber, Christian Freudenberger und Michel Sauer. Die „Werkstatt Foyer“ findet parallel zur neuen Ausstellung „At Work. Atelier und Produktion als Thema der Kunst heute“ statt. Eröffnung der neuen Museums-Ausstellung ist der kommende Sonntag, 17. November, 12 Uhr.
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Heute ist im Museum das dritte unverpackte Bild von Karin Sander eingetroffen; der Rahmen war gebrochen und das Bild mit zahlreichen Spuren übersät.

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Das Bild ist Teil der Ausstellung "At Work".

Die ungewöhnliche Versendung per Post hat hat Methode. Denn Karin Sander, die ihre Bilder "Mailed Paintings" nennt, schickt weiß grundierte Fertigleinwände unverpackt zu Ausstellungen in die ganze Welt. Der Transport und die zufälligen Manipulationen unterwegs hinterlassen Spuren. Die Künstlerin akzeptiert jeden Zustand als Bild. Das in Siegen eingetroffene Bild wurde - nach mehreren vorherigen Stationen - aus Kolumbien geschickt. Demnächst ist es mit weiteren "Mailed Paintings" in unserer Ausstellung At Work (ab 17.Nov.13) zu sehen.

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Workshop: Verkehrte Welt!

Kreativ in den Herbstferien für Kinder ab 12

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Von Dienstag, den 22. Oktober bis Donnerstag, den 24. Oktober findet ein Herbsferienworkshop mit Künstlerin Andrea Freiberg statt. Von jeweils 11.00 bis 15.00 Uhr können sich die Jugendlichen kreativ austoben. Unter dem Titel "Verkehrte Welt! Oder nur mit anderen Augen?" experiementieren sie mit dem Fotokopierer, erstellen Fotos und Handyfilme und montieren ihr Bildmaterial zu neuen Welten. Die Anregungen holen sich die Teilnehmer im Museum bei der Videokünstlerin Fiona Tan.

Beitrag 29 Euro, Anmeldungen unter 0271/4057710 oder info@mgk-siegen.de.

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Werke von Maria Lassnig aus Siegen in Hamburg

Nur noch bis 8 September ist die Ausstellung "Der Ort der Bilder" in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen.

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Zuerst in Graz, nun in Hamburg; es werden rund 113 Exponaten von 1945 bis 2012 gezeigt sowie zwei Filme aus den siebziger Jahren. Eine großartige Gelegenheit, sich intensiv mit Maria Lassnig zu beschäftigen. Aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg war in Graz Lassnigs "Schwarzer Kopf" vertreten, in der Hamburger Ausstellung sind nun noch vier weitere Werke dazugekommen. Der Siegener Museumsbesucher wird die Werke bestimmt wiedererkennen: "Selbstporträt als Astronautin", "Selbstporträt mit Schwein", "Couple (Paar)" und das "Stilleben" sind auch im Museum für Gegenwartskunst regelmäßig zu bewundern. In der Austellung "Der Ort der Bilder" schaffen sie mit anderen Werken Lassnigs neue Kontexte. Die Ausstellung läuft nur noch bis 8. September!
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Ausstellung Kunstverein Siegen: Kristina Berning „Bodybuildings”

Mit Kristina Berning zeigt der Kunstverein Siegen als Gast im Museum für Gegenwartskunst abermals eine junge Künstlerin; Ausstellung vom 25 Aug - 6 Okt 2013.

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Berning, 1984 in Saerbeck bei Münster geboren, entwickelt ihre Werke aus Materialien und alltäglichen Gegenständen, die sie zu skulpturalen Gebilden verarbeitet. Ihre neuen Arbeiten werden erstmals in der Siegener Ausstellung präsentiert und sind Konstruktionen zwischen Architektur und bewegter Gestalt, dabei spielen Begriffe wie ‚Fragilität’ und ‚Balance’ eine wichtige Rolle.

Eröffnung der Ausstellung am 25. August 2013 um 12.00 Uhr im 2. OG des Museums für Gegenwartskunst Siegen. Einführung Kirsten Schwarz, Kunsthistorikerin. Gesprächsführung mit der Künstlerin am Sonntag, dem 6. Oktober 2013, um 15.00 Uhr in der Ausstellung. Führungen für Gruppen und Schulklassen bitte nur im Geschäftszimmer des Kunstvereins unter Tel. 0271 21624 anmelden.

Mehr Infos beim Kunstverein Siegen >>

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Freier August: Eintritt frei!

Jeden Donnerstag im August heißt es im Museum wieder „Eintritt frei“ - gratis dazu gibt es jeweils zwei öffentliche Führungen: Um 12:30 die "Kunstpause" und um 18:00 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung von Fiona Tan.

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Auf zwei Etagen ist ganz viel spannende Kunst zu entdecken: Die präsentierten Filme der Videokünstlerin Fiona Tan laden ein, Reisen übers Meer durch Raum und Zeit zu unternehmen. Optische Verwirrspiele bieten die Malereien von Rubenspreisträgerin Bridget Riley, denen eine Sonderpräsentation in der Galerie der Rubenspreisträger eingerichtet ist. Zudem sind die Fachwerkhaus-Fotografien von Bernd und Hilla Becher ausgestellt. In großem Umfang präsentiert bieten diese einen künstlerischen Blick auf die heimatliche Architektur und Industriegeschichte. Geöffnet an allen Donnerstagen von 11 bis 20 Uhr.
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Schule@Museum

Museum für Gegenwartskunst schließt Kooperationsverträge mit Schulen.

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Sie sind die ersten fünf Schulen aus der Stadt und dem Kreisgebiet, die ihre Zusammenarbeit mit einem Museum formell bekräftigen. Gestern unterzeichneten die Gesamtschule Eiserfeld, die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule und das Berufskolleg AHS sowie das Gymnasium Wilnsdorf und die Grundschule Gerlingen einen Kooperationsvertrag im Museum für Gegenwartskunst. Damit beteiligen sich die Institutionen an der Initiative „Bildungspartner NRW“, die auf verlässliche Absprachen zwischen den Bildungspartnern setzt.

„Mit diesem Vertrag ist der Weg zu einer systematischen Zusammenarbeit eröffnet“, erklärt Museumsdirektorin Dr. Eva Schmidt. „Alle Fachkonferenzen und die Schulkonferenzen haben dem Vorhaben formell zugestimmt. Der Vorteil eines Vertrages ist“, so Schmidt, „dass konkrete Kooperationsformen festgelegt werden und diese somit Bestandteil des Schulprogramms sind.“

Foto: (von links nach rechts) Jutta Dicker und Werner Jüngst (Gemsamtschule Eiserfeld), Gerlinde Liebing und Sybille Hensel-Knappstein (Gymnasium Wilnsdorf), Heike Siebel (Berta von Suttner-Gesamtschule), Armin Stöhr (Berufskolleg AHS), Brigitte Limper und Monika Frölingsdorf (Katholische Grundschule Gerlingen), Karin Puck (Museum für Gegenwartskunst), Gabi Bosch (Berufskolleg AHS), Dr. Eva Schmidt (Musuem für Gegenwartkunst).

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Fotogruppe von Hans Haacke jetzt im Besitz des Museums für Gegenwartskunst

Die 26-teilige Fotoserie zählt zum Frühwerk des 1936 in Köln geborenen und in New York lebenden Konzeptkünstlers Hans Haacke. 32 private Stifter aus Siegen machen den Ankauf der wichtigen frühen Fotogruppe „Fotonotizen, documenta 2“ möglich.

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Mit ihren Spenden in Höhe von 27.000 € zusätzlich zu einer Förderung durch die Kunststiftung NRW von 35.000 € und einem Zuschuss aus den Mitgliedsbeiträgen des Freundeskreises von 19.000 € kann nun die erforderliche Ankaufssumme von 81.000 € aufgebracht werden. Als kleines Dankeschön hatte der Freundeskreisvorstand kürzlich zu einem rundum gelungenen Stifterabend mit Imbiss und Wein eingeladen. In entspannter Atmosphäre wurde den Stiftern vorab ein Kurzvortrag zum Schaffen Hans Haackes von Vorstandsmitglied Dr. Sabine Heinke und eine Kurzführung zu der erworbenen Fotogruppe von Museumsdirektorin Dr. Eva Schmidt geboten.

„Fotonotizen, documenta 2“ entstand 1959. Noch als Werkstudent in der Klasse von Rubenspreisträger Fritz Winter lichtete Hans Haacke Besucher der zweiten „documenta“ mit der Kamera ab. In seinen dokumentarischen Schnappschüssen gelang es Haacke nicht nur ein Bild der Kunstinteressierten jener Zeit zu zeichnen. Zugleich hielt er ein anekdotisches, karrikaturhaftes Gesellschaftsporträt fest: Zu sehen ist ein offensichtlich ratloses Kunstpublikum, das nicht staunend, sondern irritiert und ein wenig hilflos der ausgestellten abstrakten Kunst gegenübersteht. Auch Blicke hinter die Kulisse des Kunstbetriebes sind darunter: Wir begegnen Reinigungsdamen und Aufbauhelfer inmitten der als `weltbedeutend’ deklarierten Kunstwerke. Sie verrichten völlig unbeeindruckt ihr Tagewerk.

Der renommierte Kunstwissenschaftler Walter Grasskamp sieht in dem Frühwerk Haackes „eine Blaupause seines Werkes“. Sowohl die sein Gesamtschaffen charakterisierenden Kennzeichen der „Skepsis und Kritik“ als auch „ein spielerischer Ernst der Reflexion und ein unübersehbares Vergnügen an der Entlarvung fragwürdiger Ansprüche“ seien in den frühen Fotografien ablesbar. Noch bis Mitte September sind die „Fotonotizen“ von Hans Haacke im Museum für Gegenwartskunst Siegen ausgestellt. Der fünfte Band der Schriftenreihe des Museums, verfasst von Grasskamp, widmet sich ausführlich in Text und Bild den „Fotonotizen“. Das Buch kann im Museumsshop erworben werden.

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Bacon-Leihgabe in Marseille

Mitte Juni eröffnete im Musée des Beaux Arts in Marseille die große Sonderschau "Le Grand Atelier du Midi" - mit dabei eine Leihgabe aus dem Museum für Gegenwartskunst Siegen: Das Landschaftsbild von Francis Bacon "Study for a Landscape after Van Gogh" (1957).

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Marseille ist Kulturhauptstadt 2013. Die Ausstellung ist als eine Art Diptychon angelegt und findet gleichzeitig in Marseille und Aix-en-Provence statt. Sie ist eines der bedeutenden Projekte des Kulturhauptstadtjahres und damit unbestreitbar ein Top-Event im Kulturprogramm 2013. Das Palais Longchamp in Marseille und das Musée Granet in Aix präsentieren über 200 Meisterweke der Malerei zwischen 1880 und 1950-60 und damit die Geschichte der modernen Malerei, die wesentliche Impulse aus dem riesigen "open-air-Studio" im Süden Frankreichs erhielt. Eine Reisegruppe des Freundeskreises hat auf einer Reise kurz nach Eröffnung der Ausstellung die Metropole am Mittelmeer und auch beide Ausstellungen besucht.
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26.04.2013

Schüler führen "Mit unseren Augen"

Unter dem Titel "Mit unseren Augen" stellen Schüler/innen am Siegener Kunsttag im Museum für Gegenwartskunst ihre erste selbst erarbeitete Führung vor.

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Am Sonntag, 5. Mai um 13.00 Uhr ist es soweit. Sie nehmen teil an dem Projekt "Kunstboten", ein Kooperationsprojekt des Museums mit vier Schulen.

Seit Jahresanfang laufen die Vorbereitungen für das außergewöhnliche museumspädagogisches Projekt: die "Kunstboten". Das neue Angebot, das jährlich einmal durchgeführt werden soll, ermöglicht Schülern ab Klasse 10 praxisnah eine intensive und selbständige Begegnung mit aktueller Kunst. Angesprochen sind besonders Kunst interessierte Jugendliche. Neben der persönlichen Kunstbegegnung sollten sie auch Freude daran haben, ihr Wissen an gleichaltrige und jüngere Schüler weiter zu geben.

Das Projekt stößt bei den Schülern auf sehr positive Resonanz. Auch die Kunstkollegen erlebten die Arbeit mit den Schülern im Lernort Museum außerhalb der Schule als sehr bereichernd. Vorangegangen waren zwei Workshops, in denen die Jugendlichen die Museumssammlung sowie den „Arbeitsplatz Museum“ kennenlernen konnten.

Beteiligt sind 25 Schüler/innen der Gesamtschule Eiserfeld, des EVAU, des Frhr.-vom-Stein Gymnasiums Betzdorf und des Gymnasiums Wilnsdorf. Dank der großzügigen Förderung durch den ZONTA Club Siegen Area konnte das Projekt mit großem pädagogischen Einsatz über fünf Monate hinweg in Museum und in freiwilligen schulischen Arbeitsgemeinschaften realisiert werden.

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10.03.2013

Programmschwerpunkt 'Siegerländer Fachwerkhäuser'

Parallel zu einer umfangreichen Präsentation von Becher-Fotografien veranstaltet das Museum einen Programmschwerpunkt mit Vorträgen und einer Exkursion auf den Spuren der orignalen Fachwerkhäuser, die Bernd und Hilla Becher fotografiert haben.

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Dem Künstlerpaar Bernd und Hilla Becher ist es zu verdanken, dass wir den Haustypus des 'Siegerländer Fachwerkhauses' heute auf aktuelle Weise wertschätzen können. Das Museum zeigt begleitend zu den Aktivitäten der Stadt Siegen für eine regionale Baukultur ab März 2013 die ‚Siegerländer Fachwerkhäuser‘, wie sie von Bernd und Hilla Becher im Zeitraum von 1959 –1978 gesehen und fotografiert wurden. Außerdem sind die ‚Orts- und Dorfansichten des Siegerlandes sowie ,Siegerländer Gruben und Hütten‘ und die ‚Holzfördertürme in Pennsylvania‘ zu sehen. Es ist die umfangreichste Präsentation von Becher-Fotografien seit Bestehen des Museums. Vorträge von Michael Stojan, Stadtbaurat, Bernd D. Plaum, Historiker, und Petra Lohmann, Universität Siegen, zum Kontext der Fachwerkhäuser begleiten die Präsentation. Die Exkursion nach Siegen-Eiserfeld steht unter dem Titel "Fachwerkhäuser, Denkmalschutz und Modernisierung" und wird von Michael Stojan und Petra Lohmann geleitet.

Download Programm (pdf)

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26.03.2013

Beitrag bei arte Metropolis über Sigmar Polke

Wer die Sendung am 23.03. bei arte Metropolis verpasst hat, kann sich im Internet die Sendung nachträglich angucken.

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Dazu einfach auf die Homepage von arte.tv gehen und dort im TV-Programm Metropolis anwählen. Die Sendung vom 23.03.2013 ist dort bereits online anzuschauen. Nach spannenden Beiträgen zu u.a. Pinar Selek oder Kofi Annan geht es ab Minute 33:46 in der Rubrik "Kunst" los mit dem Beitrag zu Sigmar Polke, der Sammlung von Dr. Ciesielski und unserer Ausstellung. Hier der Link zum Kopieren: http://www.arte.tv/de/metropolis-samstag-ab-16-45-uhr/103970.html.

Und hier der Artikel über die Ausstellung auf arte.

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Das Museum für Gegenwartskunst Siegen erhält die ehrenvolle Auszeichnung „Museum des Jahres 2011“ vom Internationalen Kunstkritikerverband AICA.

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Die Jurybegründung: "Der Name der Institution wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich, weil die Gegenwartskunst scheinbar nicht in ein Museum passt. Diese Institution aber hat seit ihrer Eröffnung im Jahre 2001 bewiesen, dass ein Museum auch immer die Gegenwart in der Vergangenheit und umgekehrt die Vergangenheit in der Gegenwart suchen und finden kann. Der Begriff 'museal' wurde hier in in den vergangenen Jahren neu bestimmt. Ausgehend von einem lokalen Bezug, der sich wie von selbst durch das Werk von Bernd Becher und Hilla Becher ergab, steht die künstlerische Fotografie im Fokus. Deren Fotoarbeiten von Industrieanlagen, die sich im Umfeld des Museums zeigten, waren beispielhaft für eine jüngere Generation von Fotografen. Andreas Gursky, Candida Höfer oder Thomas Struth sind in der Sammlung des Museums herausragende Beispiele dafür. Darüber hinaus finden auch jüngere Positionen wie die von Mischa Kuball, Armin Linke oder Aglaia Konrad unter der Kuratorin Dr. Eva Schmidt Beachtung im Hause.

Die private Sammlung Lambrecht-Schadeberg erweitert das Spektrum der Gegenwartskunst um eine historische Dimension mit den elf Rubenspreisträgern von Hans Hartung über Cy Twombly bis zu Sigmar Polke. Die Rubens-Preisträgerin Bridget Riley 2012 wird die Sammlung noch erweitern. Vermittlung und Veranschaulichung sind sowohl für die Sammlungsbestände sowie die Wechselausstellungen von großer Bedeutung. Mit der Auszeichnung werden ein Ort, eine Arbeit und eine Institution gewürdigt, die beispielhaft die Vergangenheit über die Gegenwart mit der Zukunft verknüpfen."

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25.01.2013

Mit einem Kurzworkshop und anschließender geselliger Gesprächsrunde startete das erste Treffen der "jungenkunstfreundesiegen".

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Gleich vierzehn erste Mitglieder konnte Judith Frey als Museumsmitarbeiterin und Freundeskreismittlerin am Abend des 24. Januar begrüßen. Gedacht ist der Zusammenschluss der jungen Freunde als Gruppe innerhalb des Freundeskreises, die sich regelmäßig trifft und gemeinsam ein eigenständiges Programm fernab von andächtiger Kunstbetrachtung entwickelt. Vielseitig und selbstbestimmt wollen sich die jungenkunstfreunde künftig einen Weg zur Kunst erschließen. Geplant sind zunächst Hintergrundeinblicke in die Museumsarbeit, ein Besuch der Ausstellung "Andreas Gursky" in Düsseldorf sowie ein Exklusiv-Besuch beim Polke Sammler Axel Ciesielski. Der Unternehmer Ciesielski hat im Westerwald ein eigenes Museum für seine Sammlung erbauen lassen und wird dem Siegener Museum für die kommende Ausstellung seine komplette Editionssammlung mit Werken Sigmar Polkes zur Verfügung stellen. Kontakt: Über Facebook und Email: www.facebook.com/Jungekunstfreundesiegen; jungekunstfreundesiegen@gmx.de.
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13.11.2012

Bridget Rileys Gemälde „November“ bleibt in Siegen

Ein Rautenbild der Rubenspreisträgerin wird Teil der Sammlung

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Bereits bei der Preisverleihung im Juli freute sich Bürgermeister Steffen Mues: „Mit Bridget Riley haben wir eine neue Preisträgerin geehrt, deren Werk nicht nur von Fachleuten geschätzt wird, sondern auch beim Publikum sehr gut ankommt. Es ist aus Sicht der Stadt ein großer Gewinn, dass Werke von ihr in die Rubenspreisträgersammlung des Museums übergehen werden und für immer in Siegen verbleiben.“ Tatsächlich, so berichtet Museumsdirektorin Eva Schmidt, gibt es schon die ersten Ankäufe: Das Gemälde „November“ aus dem Jahr 1990 wurde in die Sammlung Lambrecht-Schadeberg aufgenommen, zusätzlich zum bereits angekauften Streifenbild „Blue Return“, 1984, dem frühen Schwarz-Weiß Gemälde „Tremor“, 1962 und der Gouache „Untitled (Study for Tremor)“, 1965.
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13.11.2012

Rekord bei Besucherzahlen

Die Ausstellung von Bridget Riley im Museum für Gegenwartskunst Siegen ist seit dem Wochenende zu Ende und hat mit rund 14100 Besuchern alle Erwartungen der Verantwortlichen erfüllt.

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Allein in der letzten Woche strömten über 1200 Besucher in das Haus am Unteren Schlossplatz, um die farbstarken Gemälde der britischen Malerin zu sehen. Damit ist die dritte Preisträgerausstellung, die in den Räumen des Museums stattfand, die erfolgreichste Einzelausstellung des Museums. „Wir sind hochzufrieden“, kommentiert Museumschefin Dr. Eva Schmidt die Ausstellungsbilanz. „Die Ausstellung wurde ausnahmslos positiv besprochen, sowohl von den wichtigsten Fachmedien als auch von großen überregionalen Feuilletons und Kultursendern. Damit hat sich die Bedeutung des Rubenspreises erneut erhöht und sein Ruf gefestigt. Der Rubenspreis gehört – und das darf man tatsächlich so sagen – mittlerweile zu den wichtigsten Ehrungen für bildende Künstler.“
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01.10.2012

Facebook

Es ist ganz einfach: Einmal „liken“, also auf den blauen Daumen klicken, und schon sind Sie mit der Facebook-Seite des Museums vernetzt.

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Ob die Vorbereitungen zu einer Ausstellung oder die Ankündigung einer Veranstaltung, Fans wissen immer mehr. Sogar hinterher: „War schön“, fanden wir zum Beispiel nach dem wunderbaren Konzert „PhilSW Barock“ mit der Philharmonie Südwestfalen, was die hochgeladenen Fotos eindrücklich belegen. Seit 2011 ist das Museumsteam mit steigenden Nutzerzahlen in dem sozialen Netzwerk aktiv. Derzeit wird die 1000-Marke angepeilt. Die Adresse:

www.facebook.com/MGK.Siegen

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26.09.2012

Rubenspreisträgerin Bridget Riley erneut geehrt

Nach dem Praemium Imperiale 2003, dem Goslarer Kaiserring 2009 und dem Rubenspreis 2012 erhält die britische Malerin Bridget Riley jetzt den niederländischen Sikkens-Kunstpreis 2012.

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Riley wird für ihren Kolorismus gewürdigt, für die eigenständige Art und Weise, wie sie seit über fünf Jahrzehnten Farbe in ihrer Malerei zum Einsatz bringt. Die Reinheit, Subtilität und Präzision der Farbverwendung haben ein herausragendes Œuvre entstehen lassen, dass sowohl jüngere Künstlergenerationen inspiriert als auch ein breites Publikum anspricht. Am 28. Oktober wird Riley den Sikkens-Preis im Gemeentemuseum in Den Haag empfangen. Die Laudatio hält John Elderfield, ehemaliger Kurator am Museum of Modern Art, New York. Gleichzeitig wird im Gemeentemuseum eine Ausstellung mit ihren Arbeiten eröffnet. Das Museum für Gegenwartskunst Siegen stellt für die Ausstellung das Gemälde „Tremor“, 1962, von Bridget Riley als Leihgabe zur Verfügung. Es handelt sich um einen aktuellen Neuzugang der Sammlung, der bislang noch nicht gezeigt werden konnte. Auf Wunsch der Künstlerin reist das Gemälde erst in die Ausstellung in Den Haag, bevor es in Siegen eintrifft.
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September 2012

Top! Die Wette gilt!

„Ich habe zwar eine Wette verloren, aber dafür 16 neue „Beste Freunde“ gewonnen“, freut sich Dr Johann Peter Schäfer.

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Nicht nur das Dinner mit Pimm's, Roastbeef und Sandwiches war englisch inspiriert, auch der englischen Wettlust gaben sich die Museumsfreunde hin. Bei ihrem Benefiz-Jahresfest mit über 50 Gästen anlässlich der Ausstellung von Rubenspreisträgerin Bridget Riley konnten sich alle Freunde des Museums „very british“ fühlen.

Höhepunkt des Abends war zweifelsohne die Saalwette von Dr. Johann Peter Schäfer, Vorsitzender des Freundeskreises des Museums für Gegenwartskunst und Siegens Uni-Kanzler. Schäfer wettete, dass sich bis zum Ende des Festes keine zehn „Besten Freunde“ im Saal versammeln würden. Derzeit zählt der Freundeskreis des Museums mehr als 415 Mitgliedschaften, darunter 22 „Beste Freunde“ und 14 Partnerschaften. Schäfer erklärt: „Der normale Jahresbeitrag beträgt nur 42 Euro im Jahr, also nicht einmal vier Euro im Monat, damit es sich jeder leisten kann, dem Freundeskreis beizutreten und so das Museum zu unterstützen. Es gibt aber auch viele Kunstfreunde, die mehr beitragen wollen und gerne 100 Euro oder mehr zahlen würden.“ Eine Kampagne des Freundeskreises zielt seit einiger Zeit darauf ab, mehr Mitglieder für die „Beste Freundschaft“ zu gewinnen. Am Ende des Abends konnte Schäfer stolz 16 neue „Besten Freunde“ präsentieren.

Damit hatte Schäfer seine Wette verloren und lieferte so ein originelles Zeugnis für die Kunstförderung ab. Schäfer bot als Wetteinsatz ein Tag Dienst an der Museumskasse an. Der Termin wird in Kürze bekanntgegeben.

Weitere rund 700 Euro Erlös erbrachte eine amerikanische Versteigerung mit gerahmten Fotos von Museumsbesuchern, aufgenommen vom Siegener Fotokünstler Thomas Kellner. Die Rahmen wurden dankenswerterweise von der Firma Halbe aus Kirchen kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Gesamterlös des Benefiz-Abends von ca. 1700 Euro sollen in den Ankauf der Fotoserie „Fotonotizen, documenta 2, 1959“ des Künstlers Hans Haacke fließen. Damit ist der Abschluss des Kunstankaufs in greifbare Nähe gerückt: Vor zwei Monaten war der Freundeskreisvorstand mit diesem Ziel und einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit getreten. Von der Gesamtsumme von 80.000 Euro waren damals etwas mehr als die Hälfte finanziert. Durch private Spenden und den Gesamterlös des Freundeskreisfestes sind nunmehr 27.100 Euro aufgebracht worden, eine respektable Summe, die sich sehen lassen kann. „Die noch fehlenden knapp 11.000 Euro für den Haacke-Ankauf werden wir auch noch stemmen“, sagt Vorstandsmitglied Dr. Sabine Heinke überzeugt. „Wir wollen ja mit vereintem bürgerschaftlichen Engagement dem Museum ein Spitzenwerk sichern.“ Heinke fügt hinzu: „Vielleicht auch ein Grund, jetzt noch einmal mit einem „last call“ an die Öffentlichkeit zu gehen. Das muss doch zu schaffen sein!“

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27.07.2012

Antoni Tàpies

Ausstellungstournee durch Europa. Die erfolgreiche Ausstellung von Antoni Tàpies "Bild,Körper, Pathos" tourt weiter durch Europa. Seit kurzem ist sie im Musée d'art moderne von Céret zu sehen.

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Der 1923 geborene Antoni Tàpies, der 1972 den Rubenspreis der Stadt Siegen erhielt, war zweifellos ein Hauptvertreter der europäischen Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unverwechselbar sind seine Materialbilder aus Sand, Leim, Marmorstaub und Lacken.

Die Ausstellung, die in Siegen von Eva Schmidt kuratiert wurde, war anschließend im Kunstmuseum von Reykjavik zu sehen. Gezeigt werden neben Leihgaben aus der Fondacio Antoni Tàpies auch sechs Werke aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg, darunter das Bild "Ocker und Schwarz mit aufgeklebten Tuch", das anläßlich der Siegener Schau neu erworben wurde.

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Öffnungszeiten

Täglich
Donnerstag
Montag
Feiertage

11–18 Uhr
11–20 Uhr
geschlossen
11–18 Uhr


Preise

Erwachsene
Ermäßigt

5.90 €
4.60 €

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Kontakt

Museum für Gegenwartskunst Siegen
Unteres Schloss 1
57072 Siegen
t 0271 405 77 10
f 0271 405 77 32
info@mgk-siegen.de